Sie arbeiteten bei der NS-Wochenschau als Kriegsberichter und lernten dort Handwerk und Berufsethos. Nach dem Krieg qualifizierten sie ihre Fähigkeiten, und ihr Bilderverständnis musste die Probe auf die Nachkriegspraxis bestehen.
Reporterinstinkt und Improvisationstalent, nachhelfendes Arrangieren und Blickgenauigkeit verbanden sie mit Experimentierfreude und Aktualitätsdruck, eingerahmt von flexiblem sozialem Opportunismus. Die Inhalte ihrer Bilder änderten sich ebenso radikal wie die Rahmenbedingungen ihrer Produktion, die Art ihrer Aufnahmen jedoch nur wenig.
Ihre Ästhetik prägte das Fundament des deutschen Nachkriegs-Dokumentarfilms in Ost wie in West.